Hundgestützte Pädagogik

Die Wirkung von Hunden auf uns Menschen ist vielfältig. Seit ungefähr 60 Jahren gibt es zahlreiche Studien, die die Interaktionen zwischen Mensch und Tier untersuchten und die die hohe Wirksamkeit tiergestützter Interventionen belegen konnten. Die grundlegenden Wirkfaktoren bestehen in der Verbesserung der Kommunikation mit sich selbst und dem Gegenüber. Beziehungsverhalten kann reflektiert und neu herausgearbeitet werden, eigene Grenzen und Regeln anderer erkannt werden. 

Hunde lenken von Stress und Sorgen ab und bieten Trost bei Ärger

Tiere, und insbesondere Hunde, weil sie uns als hochsoziales Lebewesen so erstaunlich ähneln, regen zum Lachen und zur Bewegung und freiem Spiel an. Sie gelten als Katalysator, da sie helfen Freundschaften zu knüpfen, sie bringen die Familie durch gemeinsame Spaziergänge zusammen und durch das Tier werden kleine Gespräche mit wildfremden Menschen über das Tier begonnen. Empirische Studien belegen zudem, dass es einen Zusammenhang zwischen Kindergesundheit und Haustieren gibt. Forscher der englischen Universität Warwick fanden raus, dass Kinder mit Tier ein deutlich besseres Immunsystem haben und bis zu 18 Schultage im Jahr weniger fehlen, als Kinder ohne Tier.

Hunde kommunizieren spontan, urteilsfrei und ehrlich

Hunde sind authentisch und ehrlich in der Kommunikation. Sie wägen eventuelle Vor- und Nachteile nicht ab, sondern kommunizieren geradeheraus, sofort und direkt. Sie sind gut lesbar und geben uns mit ihrem deutlichen Ausdrucksverhalten direkte Rückmeldung, wie wir durch unser Verhalten auf sie wirken und wirken so als Spiegel. 

Über Oxytocin und Stresspegel beim Hund

Großen Einfluss hat die Arbeit mit Hunden allein bereits auf das Wohlbefinden der Menschen.  Die Reaktion des Hundes auf die Anwesenheit und Ansprache des Klienten steigert das Gefühl der Selbstwirksamkeit und wird in der hundgestützten Arbeit weitreichend genutzt. Durch die hohe Endorphin Ausschüttung, dem sogenannten „Glückshormon“ und durch die Steigerung des „Kuschelhormon“ Oxytocin wird der Stresspegel und der Blutdruck deutlich gesenkt. Es entsteht eine stressmindernde Wirkung in der Zusammenarbeit mit dem Hund. 

Pädagogischer Einsatz unserer ausgebildeten Hunde an Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen

Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Wir arbeiten mit unseren Hunden in verschiedenen Einrichtungen wie in Schulen und Förderschulen, in Hospizen, Heimen und Wohngruppen, in der ambulanten Betreuung, in Senioren- und Pflegeheimen sowie in der Psychiatrie.  Auch arbeiten wir in der Erziehungsberatung mit den betroffenen Eltern und Kindern. 

 

 Besonders profitieren neben der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen psychisch oder demenziell Erkrankte, Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung sowie auch Menschen mit Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen von unserem Einsatz.

Gruppenarbeit

Menschen mit Demenz für die Erhaltung der kognitiven und motorischen Kompetenz

Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen, emotionalen und Verhaltensstörungen (z.B. ADHS) und Trauma

Einzelsetting:

Elterncoaching zur Stärkung der Erziehungskompetenz

Unterstützung bei Klienten mit psychischen Erkrankungen

(ADHS, Depressionen und PTBS) sowie mit physischen Handicaps zur Steigerung der motorischen Fähigkeiten

Einzeltraining inkl. Vorbereitung/ 90 min/ 110 Euro (+ Anfahrt)

Gruppentraining inkl. Vorbereitung/ max. 6 Teilnehmer/ 

90 min/ 140 Euro (+ Anfahrt)

 

Kindergarten und Schulbesuch/ Dauer 90 Minuten/ 110 Euro (+ Anfahrt)

Besuch Pflegeheim oder Hospiz als Hundebesuchsteam/

45 min/ 40 Euro (+ Anfahrt)